Windows Automatisation Part 1
Nach der Sommerflaute geht’s endlich wieder weiter mit den Spannenden Technischen Eintragen auf www.dambeck.ch. In den Nächsten paar beitragen geht es um die Automatisation von Windows. Oder salop gesagt was der faule Admin alles wissen muss
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Im Teil heute geht es um das Erstellen eines Registry Schlüssels über eine Gruppenrichtline. Dies ist etwas Tricky aber eigentlich recht simpel.
Zuerst möchte ich auf die Gruppenrichtline eng Group Policy Object (GPO) eingehen. Gruppenrichtlinien existieren seit Windows 2000 und dienen dazu allerlei sinnvolle und sinnlose Sachen im Windows zu Konfigurieren. Die GPO findet man im “Active Directory Users and Computers” Sie besteht aus Zwei Teilen Einen für Benutzer Settings (HKCU) und einen Teil für Computer Einstellungen (HKLM). Um euch einen kleinen Einblick über all die 1000 Einstellungen zu geben könnt ihr euch das Folgende Excel File einmal anschauen, da stehen alle Standard Einstellungen drin. ==>> PolicySettings.rar (253 KB) <<== (Das Excel eignet sich auch Super zum Dokumentiren
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Aber zurück zum eigentlich Thema, Als Beispiel wollen wir unsere Kunden Etwas “Motivieren” und bei jedem Start ein Lustiges MP3 Starten Starten. Dazu Müssen Wir eigentlich nur einen Regkey (String Value) im Run erstellen.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run]
"StartupSound"="C:\\KundenStartup.mp3"Zuerst Schauen wir uns also einmal die Befehle an Welche in einem ADM File Verwendet werden können. (Quelle : Microsft.com Artikel-ID:225087)
CATEGORY: Definiert eine Gruppe ähnlicher Richtlinien. Das Schlüsselwort CATEGORY erstellt eine erweiterbare bzw. komprimierbare Mappe im Systemrichtlinien-Editor. Kategorien können auch ineinander verschachtelt sein. Kategorien werden ausschließlich zu organisatorischen Zwecken verwendet. Sie können so viele Kategorien erstellen, wie Sie wünschen.
POLICY: Dieses Schlüsselwort erstellt einen Kontrollkästcheneintrag, der eine Anweisung für eine Registrierungsänderung erstellt, wenn er aktiviert wird. Wird der Eintrag deaktiviert, wird eine Anweisung für eine andere Registrierungsänderung erstellt (typischerweise eine Löschung). Wenn das Kontrollkästchen nicht verfügbar ist, wird keine Anweisung in der Richtliniendatei erstellt.
PARTs: Einige Registrierungsänderungen werden durch Implementieren oder Löschen einer Richtlinie durchgeführt. Andere Registrierungsänderungen sind komplexer. Beim Festlegen einer Anmeldenachricht (Richtlinie) muss der Administrator beispielsweise angeben, welcher Text in der Titelleiste des Fensters und welcher im Textteil des Fensters angezeigt werden soll. Diese zusätzlichen Informationen werden über die PARTs-Variable erfasst.
PART: Erstellt ein Eingabesteuerelement im unteren Teil des Richtliniendialogfeldes. Hiermit können Sie eine große Vielfalt von Steuerungsfenstern erstellen.
CATEGORY, POLICY und PART bilden den Backbone der SPE-Schnittstelle. Sie stellen Container dar. CATEGORY kann Kategorien und Richtlinien enthalten. POLICIES können PARTS enthalten. Da es sich hierbei um eine strukturierte Programmiersprache handelt, müssen die Strukturen oder Container nicht nur einen Anfang, sondern auch ein Ende besitzen.
END – END CATEGORY, END POLICY und END PART: Ein END-Befehl wird benötigt, um das Ende der jeweiligen Strukturen zu bezeichnen. Sie müssen die jeweils endende Kategorie nicht nennen. Der Name der Kategorie wird auf der Verschachtelungsebene bestimmt. Wenn Sie den Anfang und das Ende der jeweiligen Container ordnungsgemäß angeben, werden die Verschachtelungsstrukturen korrekt ermittelt.
PARTs-Typen: Es gibt vielfältige PARTs-Typen mit deren Hilfe Sie kreativ bei der Erstellung von Systemrichtlinien arbeiten können. Die Anmeldenachrichtbeschriftung bzw. der Anmeldenachrichttext sind beispielsweise Textfelder. Dieses Eingabesteuerelement wird mithilfe des Schlüsselwortes EDITTEXT erstellt, das wiederum mit den optionalen Schlüsselwörtern MAXLEN (zum Angeben der maximalen Eingabelänge) und DEFAULT (zum Erstellen von Standarddaten für die Eingabe des Administrators) geändert werden kann. Die SPE-Schnittstelle besteht also aus CATEGORIES, POLICIES und PARTS. Der Administrator kann benutzerdefinierte Einstellungen angeben, indem er Richtlinien implementiert bzw. löscht, oder indem er Informationen in Eingabesteuerelementen eingibt, die auch als PARTs bezeichnet werden.
Bauen wir uns ein nettes Kleines ADM File:
; ADM Template von www.dambeck.ch
; Cratet by DambeckCLASS MACHINE
CATEGORY "Custom GPO"
POLICY "Starup Sound"
KEYNAME "SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run"
PART "Name des Sound File" EDITTEXT
DEFAULT "C:\KundenStartup.mp3"
VALUENAME "StartupSound"
END PART
END POLICY
END CATEGORYEinfach den Text in eine TXT Datei Kopieren und die Dateiendung auf *.ADM andern. Im AD Einbinden. Dazu noch ein Kleines Video Turtorial
Ich lege euch auch gleich ein kleines mp3 bei damit ihr in eurer Firma gleich loslegen könnt. Ich übernehme aber keinerlei Haftung
.
==>> KundenStartup.mp3 (100 kb) <<==
==>> StartuSound.adm (4 kb) <<==
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