Part 3 of 3 Was der Chef wissen will.
Hier gehen wir mal auf die Organisatorischen Probleme mit NTFS ein. Generell gibt es hier mehre Ansätze. Ich Denke das Grosse Ziel ist das man jederzeit weiss Wer, Wo Zugriff hat und wer diesen Erlaubt hat. Zu bestimmen wer wo Zugriff hat ist meiner Meinung nach nicht Aufgabe der IT. Ich bin hier ein Anhänger der "Götti" Prinzip. Was soviel heisst wie jeder Ordner hat einen "rl" Besitzer. Dieser bestimmt wer darf und wer nicht darf. Die ganze Kommunikation sollte schriftlich abgelegt oder über ein geeignetes Tool abgehandelt werden um die Nachvollziehbarkeit und Revisionssicherheit (gilt in der CH) zu gewähren. Angemerkt sei hier das dies rechtliche Aspekte sind und zur Strafverfolgung von Privat Personen führen kann (auch wenn mir kein fall bekannt ist). Im Grossen und ganzen bin ich aber für einen Relativ offen Zugriff auf Daten.
Das AHA Ordner Prinzip (Shared)
Was den Administrativen Aufwand exterm senkt ist ein AHA (Alle Haben Access) Ordner. Wo vom CIO bis zur Putzfrau alle Daten ablegen können. Idealerweise ist dieser über das ganze unternehmen Verfügbar und trägt einen eigen Laufwerks Buchstaben. Das ist dann sozusagen das Kriegsgebiet wo jeder alle Daten sieht und jeder alles Löschen, Lesen, Speichern kann.
Der Schlüssel hier ist die Vernunft, und ab und zu mal ein kleiner tipp aus der IT an einzelne Kunden (Anwender).
Das User Home
Ist aus Unternehmens das Dööfste seit der Erfindung des Konkurs. Eines der Grossen Ziele jeder Firma ist das jeder ersetzbar ist bzw das es immer einen Stellvertreter gibt. also müssen auch immer mindesten 2 Leute Zugriff eine Information haben. Was sich aber 1 zu 1 bisst mit der Idee des Home Drive. Die Einzige Rechtfertigung eines solchen Speicherplatz ist es wenn die Firma Private Arbeiten erlaubt, dies ist meistens so wenn diese Außerhalb der Arbeitszeit Stadt finden. Die Kunden sollten aber auf solche Details hingewiesen werden.
Was die IT immer wieder vor Probleme stellt. Wir kennen alle das Problem "Kunde A" hat was auf dem Home Drive gespeichert und ist im Urlaub. "Kunde B" braucht genau in diesem Moment eine Datei. Toll nicht. An die Datei zu kommen ist meist nicht das Problem den irgendwer muss diese ja jeden Abend auf Band sichern. Darf man die Datei jetzt weitergeben, wenn ja haben wir eine AHA Folder geschaffen, wenn nein haben wir unproduktive Arbeit. Was beides irgendwie nicht so toll ist.
Das Gruppen Laufwerk
Eine Tolle Erfindung wenn sie richtig Benützt wird. Auf dem Gruppen Laufwerk erstellen wir also mal ein paar Ordner, am besten etwas mit System. Das unten erwähnte System basiert auf "AGDLP" es eignet sich für Mittlere bis Grosse Firmen, Für klein unternehmen wurde ich AGP und für Firmen mit einem Forest, mehrere AD Domänen (Was aber irgendwie kennen sin macht da Simens auch mit "nur" einem AD lebt WELTWEIT!!!!) dazu später mehr . Ich mache meist einen Ordner pro "Businessunit" (BO) (zb. Buchhaltung) und unterhalb Ordner pro "Workunit" (WO) zb. (Kreditoren, Debitoren, etc) Gleich nach dem Anlegen der Ordner erstelle ich Pro BU eine DL- Gruppe (domain local security groupe) welche ich zb auf den Namen "DL_RN_SRV1_Share1_Buchhaltung" Taufe. DL = domain local, RN = Read NotBequeath. Für die WO Ordner erstelle ich immer 2 Gruppen zb. "DL_RB_SRV1_Share1_Buchhaltung_Kreditoren" und eine "DL_WB_SRV1_Share1_Buchhaltung_Kreditoren" wobei RB = Read Bequeath und WB = Write Bequeath bedeutet. Ich erstelle die gruppen immer gleich mit dem Ordner, dann geht’s nicht nicht vergessen.
AGDLP
Beim AGDLP (Accounts in Globalgruopes in DomainLocalGroups auf Premmisions) geht’s eigentlich darum die Kunden in Gruppen zusammenzufassen, Also zb. alle "Debitoren Buchhalter" in die Globalegrupe "G_Buchhaltung_Debitoren" und zb die Kreditoren in die Gruppe "G_Buchhaltung_Kreditoren". Dan Verschachteln wir die gruppen in die DL Gruppen und schon hat jeder den Zugriff welchen er benötigt.
Fazit
Dieses NTFS kann unglaubliche Abgründe bereithalten für den Admin Welcher einfach mal etwas drauflos klickt. Allso ist es extrem wichtig das man zuerst plant. Nach der Planung sollte ein vernünftiger "proof of concept" gemacht werden bei dem das oberste gebot den Kunden Fragen ob das führ ihn so gut ist !!!! Anbei noch ein paar tips wie ihr den Kunden Super verärgern könnt. Benennt alles mit Abkürzungen, macht aus dem Folder "Buchhaltung" den Folder "CHFSTMA" so was lieben die Anwender. Das Alphabet hat genügend Buchstaben also nutzt das auch und Verbindet min 20 Netzwerk Laufwerke. Als Letzer tip möchte ich noch mitgeben das es OK ist wenn euer Konzept so kompliziert ist das es mehr als eine A4 Seite füllt
In diesem Sinne noch etwas Selbst Kritik: Beim Schreiben ist mir aufgefallen das doch noch einiges Fehlt, es volgt allso in den nachsten Wochen noch "Part 4 of 3 The secret’s of NTFS Quotas".
Gruss Koni