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Einen Flugzeugträger für die Schweizer Navy!
Es geht darum, den Schweizer Bürgern verständlich zu machen, weshalb die Schweizer Armee einen Flugzeugträger braucht.
Obwohl die Schweiz verhältnismässig viele Seen und Flüsse hat ist so etwas wie eine Marine praktisch inexistent. Aber wollen sie, dass in einem Kriegsfall fremde Armeen einfach mit ihren Flotten urschweizerische Gewässer besetzen können? Auch dieses Stück Schweiz muss angemessen verteidigt werden. Natürlich könnte man sich auch die Anschaffung einer Flotte kleinerer Schiffe überlegen, doch wie ich in diesem Text aufzeigen werde, hat ein Flugzeugträger noch viele weitere Vorteile.
Die Kosten sind mit ca. 20 Mia. CHF zwar gross, doch wir investieren in die Zukunft.
Bereits an vielen Orten sind Stimmen laut geworden, die unsere Armeeflugplätze zivil nutzen wollen. Was im ersten Moment interessant tönt, hat beim genaueren hinschauen erschreckende Folgen. Denn einerseits werden so wichtigste Geheimnisse der Schweizer Luftwaffe offenbart (Standort der Flugplätze etc.), aber noch viel schlimmer wiegt, das dies wohl der erste Schritt von linken Gruppierungen ist, die langsam alle Armeeeinrichtungen zivilisieren wollen. Bald werden Vorschläge für Rennpisten auf Waffenplätzen, für die zivile Nutzung von Kasernen (Jugendherbergen!) und so weiter folgen. Solche Probleme stellen sich bei einem mobilen Flugplatz aber gar nicht.
Unverzichtbar ist aber auch die gewaltig erhöhte Schlagkraft der Luftwaffe. Je nachdem, wo sich ein Krisenherd entwickeln sollte (z.B. Frankreich oder Österreich) – unser Flugzeugträger ist mobil und kann in den Bodensee oder den Genfersee verschoben werden. Unsere F/A-18 sind damit noch schneller am Ziel (gegenüber Payerne sparen sie mindestens 5 Minuten) und sie können länger im Zielgebiet bleiben (10 Minuten).
Ein Problem der Schweiz sind ja auch die schlechten Übungsbedingungen. Da die Grünen und andere Linke echte Übungsbedingungen immer irgendwie verunmöglichen (Nacht- und Tiefflugverbot, Verbot über Städten scharf zu schiessen, etc) besteht der dringende Bedarf nach Ausweichmöglichkeit. Bisher wurden seltene Übungen im Ausland abgehalten. Hierbei sind wir aber auf die Ünterstützung von anderen Staaten – potentiellen Feinden – angewiesen. Dies kann für einen souveränen Staat natürlich nicht gut sein. Mit einem Flugzeugträger wären wir aber in der Lage, zusammen mit den Kampfflugzeugen auch den Flugplatz in internationale Gewässer zu verschieben, wo ideale Übungsbedingungen ohne Regeln zu finden sind.
Der Sinn unserer Armee besteht gemäss einem Zitat von Hptm. Obermüller, Einheitsinstruktor Frauenfeld, zum einen darin, einen potenziellen Angreifer abzuschrecken. Doch wie ein altes Sprichwort sagt: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Mit einem Flugzeugträger wären wir in der Lage, auch die entferntesten Länder mit unseren Flugzeugen zu bedrohen. Stellen sie sich vor, wie die abgeschreckt wären, uns anzugreifen. Wie sonst sollen wir Ländern, die ihre Flugzeuge überall auf der Welt einsetzen können, ernsthaft Angst einjagen? Wie wir auch aus dem kalten Krieg (der leider vorbei ist) gelernt haben, ist ein „Gleichgewicht des Schreckens“ immer gut.
Auch wichtig für unsere Soldaten – bei bisherigen Übungen mit unseren Verbündeten waren unsere Soldaten immer in kleinen unwichtigen Positionen. Sogar der Transport wurde von fremden Truppen übernommen. Doch stellen sie sich eine grosse NATO-Übung (ähm – Partnerschaft für Frieden) vor, mittendrin unser Flugzeugträger. Endlich sind wir dann auch wer und können mitreden. Sogar ohne irgendwo beitreten zu müssen.
Ebenfalls häufig vergessen wird der wirtschaftliche Nutzen. Schon alleine wegen der 1000 zusätzlichen permanenten Arbeitsplätzen lohnt sich die Anschaffung. Zudem gibt es während dem Bau viele temporäre Stellen. Aber auch für viele Angehörige der Armee ergeben sich mit einem Flugzeugträger neue Einsatzgebiete. Endlich haben viele Soldaten wieder mal was zu tun. Wie wahrscheinlich bekannt ist, sind so grosse Kriegsschiffe mit Atomreaktoren ausgerüstet – es kommt also zu keinerlei Umweltverschmutzung. Und dass dabei der See, in dem der Träger stationiert ist, sogar noch ein paar Grad wärmer wird, wird sich sicher in steigenden Touristenzahl auswirken.
Zu guter letzt ist uns ein Flugzeugträger natürlich auch in Friedenszeiten sehr nützlich. Schliesslich ist ein so grosses Schiff auch ein Repräsentationsobjekt. Neben Staatsempfängen auf dem Flugzeugträger würde sich die „Eidgenossenschaft“ (nur ein Namensvorschlag, noch ist nichts definitiv) natürlich als Touristenattraktion ebenfalls bewähren. Der Vierwaldstättersee würde um eine Sehenswürdigkeit reicher. Wer kommt heute noch in die Schweiz um die Berge zu sehen? Aber das einmalige Panorama mit dem Pilatus im Hintergrund, die Stadt mit dem KKL und dem See im Vordergrund.
Und im Seebecken unser Flugzeugträger.
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